Um das Zentrum sowie den Meditationsunterricht finanziell aufrecht zu halten, gelten folgende Richtlinien:
Der Besuch eines Vipassana Kurses oder Retreats setzt sich aus Regiebeitrag/Hausgeld und Dana zusammen. Die geringste Tagespauschale beträgt 120 Euro; 60 Euro an Regiekosten und 60 Euro Mindest-Dana bei Meditationstagen in der Billrothstrasse.
Der erstmalige Besuch bei Meditationstagen in der Billrothstrasse - mindestens 3 Tage - kommt somit auf 360 Euro.
Der Regiebeitrag im Zentrum in der Billrothstraße 31/15 ist 60,- € pro Tag. In diesem sind Organisation, Räumlichkeiten, Betriebskosten, das Mittagessen sowie Tee, Kaffee und Snacks inkludiert. Bei Übernachtungen oder Retreats mit Frühstück und Abendessen liegt der Regiebeitrag bei 80,- € pro Tag.
Bei Nichtantritt des Meditationstages oder des Kurses in der Billrothstraße wird dieser Regiebeitrag, je nachdem wie viele Tage gebucht waren, zur Gänze als Stornogebühr verrechnet, gleichgültig aus welchem Grund die Teilnahme nicht möglich ist. Dies gilt ab 14 Tage vor Antritt bis 72 Std. vor Antritt des Kurses/Kurstages.
Das Hausgeld bei den 10-Tages-Retreats im Buddhistischen Zentrum Scheibbs richtet sich nach den Tagessätzen der verschiedenen Zimmerkategorien: 77,- €, 88,-€ und 93,50 Euro pro Tag.
Die zusätzliche Kursgebühr für den Unterricht – Dana genannt – ist ein Betrag nach eigenem Ermessen. Dieser Beitrag beginnt bei einem Minimum von 60,- € pro Tag. Für die 10-Tages-Retreats in Scheibbs sind es 750 Euro (75 € pro Tag). Falls jemand dieses Minimum nicht geben kann, bitte wir um Information vorab, damit wir gemeinsam eine gute Lösung finden können!
Es wird immer wieder gefragt, wie viel man bei Dana – dem freiwilligen Geben nach eigenem Ermessen – geben soll. Das ist nicht pauschal zu beantworten, da das „eigene Ermessen“ und damit verbunden die einzelne Finanzlage von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein kann. Durch das „Geben nach eigenem Ermessen“ kann jede Person unabhängig von der Finanzlage am Meditationsunterricht teilnehmen.
Diese Zahlungsmodalität kommt aus der buddhistischen Kultur, in der damit große Meditationszentren, sowie Klöster und Tempelstätten gebaut und erhalten wurden und noch immer werden. Wir halten dieses System nach wie vor für das benutzerfreundlichste seiner Art und möchten gerne damit fortfahren unter der Bedingung, dass dieses richtig verstanden und nicht missbraucht wird. Als Anhaltspunkt gelten beispielsweise Beiträge von einem günstigen VHS-Kurs bis hin zu hochpreisigen WIFI-Kursen. Wir weisen darauf hin, dass Dana kein Trinkgeld oder ein Kleinbetrag im Sinne einer Klingelbeutel-Spende ist, sondern ein fairer Kursbeitrag sein soll.
Sollte man wegen einer finanziellen Situation nur ein niedriges Dana geben können, muss man nicht bei niedrigen Beiträgen bleiben, wenn sich die Situation verbessert hat. Wir verlassen uns auf Ehrlichkeit und guten Willen.
In diesem Sinne heißt Dana: „Ich gebe gerne so viel wie mir möglich ist.“

Bei Nichtantritt des Meditationstages oder des Kurses in der Billrothstrasse wird der Regiebeitrag, je nachdem wie viele Tage gebucht waren, zur Gänze als Stornogebühr verrechnet, gleichgültig aus welchem Grund die Teilnahme nicht möglich ist. Dies gilt ab 14 Tage vor Antritt bis 72 Std. vor Antritt des Kurses/Kurstages.
Ab 72 Std (3 Tage) vor Antritt des Kurses oder Meditationstages werden Regiebeitrag und Mindestdana, also 120,-€/Tag als Stornogebühr verrechnet, genauso, wenn der Kurs , aus welchen Gründen auch immer abgebrochen wird.
Bei dem 10 – Tages Retreat in Scheibbs gelten gesonderte Bedingungen.:

Bitte beachten Sie, dass alle Kurse eine beschränkte Teilnehmerzahl aufweisen! Die plätze werden immer in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben
Anmeldung für das 10 – Tages Retreat: Für das 10 -Tagesretreat gibt es eine unverbindliche Voranmeldeliste. 2 Monate vor Retreatbeginn ist die verbindliche Anmeldung notwendig. Bis dahin kann man ohne Storno vom Platz zurücktreten. Ab dann – 2 Monate vor Beginn - gelten die Stornobedingungen.
Optional kannst du eine unverbindliche Voranfrage über das email (claudia.Pillat@gmail.com) oder SMS stellen. Diese werden 1 mal pro Woche bearbeitet. Falls es dringend oder wichtig ist, bitte telefonisch (+43 664 184 10 50) bei mir melden. Danke.
Die verbindliche Anmeldung kann nur über ein telefonisches Vorgespräch (+43 664 184 10 50) erfolgen. Bitte anrufen und alles weitere wie Buchung etc. wird telefonisch besprochen. Bei dem Telefonat kannst du alle Fragen, Bedenken, Erwartungen oder Vorfreuden besprechen.
Meditations- und Entspannungskurs als Burn-out-Prophylaxe für Kinder und Jugendlichen in Schulen.
Kleingruppenarbeit in 5 Einheiten zu je 2 Stunden Kosten nach Vereinbarung. Sponsoren erbeten. Bei Interesse bitte direkt telefonischen Kontakt.
Im Buddhismus werden Menschen, die auf Grund Ihrer eigenen Meditationserfahrung und Ihres Wissens andere auf dem Weg der Selbsterkenntnis begleiten können “KALYANA-MITA” genannt.
Diese Begleitung ist weniger eine Lehrer-Schüler Beziehung im gewohnten Sinn, sondern eine Beziehung in der auf partnerschaftlicher Ebene Anleitungen und fortlaufende Begleitung gegeben werden.
Vertrauen, Empathie und zwischenmenschliche Kompetenz bilden die Basis dieser Beziehung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass eigene Meditationsergebnisse und Mitgefühl die Grundvoraussetzungen sind, andere auf diesem Weg zu begleiten.
Diese Aufgabe kann genauso von weltlich lebenden LehrerInnen ausgeübt werden und nicht nur von ordinierten Nonnen und Mönchen. Die weltlichen LehrerInnen (Laien) sind Menschen wie Du und ich, die den Lebensweg mit Vipassana gehen, mit ihren Familien leben, ihrer Arbeit nachgehen und in der Gesellschaft integriert sind. Die weltlichen LehrerInnen, die zum Unterricht ausgebildet sind, sind nicht Buddhisten 2. Klasse, sondern genauso vollwertig wie die in Klöstern lebenden Nonnen und Mönche. Im Gegensatz zur westlich autoritären Mentalität in spirituellen Angelegenheiten haben im ursprünglichen Buddhismus Nonnen und Mönche kein “Erleuchtungsmonopol”. Erkenntnis, Erleuchtung und deren Vermittlung sind bei Begeisterung, Vertrauen, entsprechend konstanter Bemühung und Praxis für jeden Menschen, unabhängig von der eigenen Lebensgestaltung gleichwertig möglich. Die Grundvoraussetzung Vipassana zu unterrichten ist die Selbsterfahrung ganz bestimmter Geisteszustände, die sich durch die Praxis ergeben und der empathische Umgang mit all jenen die praktizieren.